Pfarre Gloggnitz

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Die Schlosskirche
 

Die Schlosskirche war die Klosterkirche des zugehörigen Benediktinerklosters. Dieses wurde aber im Jahre 1803 aufgelöst.

Die Schlosskirche befindet sich im Innenhof des Schlosses. Ursprünglich bestand wohl eine romanische Saalkirche. Der gotische Chor wurde neu errichtet. Bei der Barockisierung blieb der gotische Baukern unverändert. Neu war der Zubau der Sakristei an der Nordseite der Kirche.

Das Altarbild des Hauptaltars zeigt neben Maria und Jesus den gekrönten Hl. Oswald mit dem Raben. Zwischen den gewundenen Säulen Statuen der Hl. Gotthard und Benedikt.

Der linke Seitenaltar im Schiff z7eigt im Altarbild eine Schutzmatelmadonna. Unterhalb Männer und Frauen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, die wahrscheinlich die Patronatsfamilie Wurmbrand und den Propst von Gloggnitz darstellen.

Auf dem rechten Seitenaltar ist der Hl. Benedikt mit Giftschlange und Schale abgebildet.

Decke und Wände sind reich mit Stuck versehen, oft Fruchtmotive, besonders die Weintraube, die eine wichtige Rolle in der Klosterwirtschaft spielte.

In der Sakristei befindet sich eine schön gearbeitete Einrichtung.

An der Südseite der Kirche befindet sich die Marienkapelle. Der Marienaltar stammt aus der Barockzeit. Mittelpunkt war eine gotische Holzstatue Maria mit Kind, die aber Kirchendieben zum Opfer gefallen ist. Als Ersatz wurde eine einfache Arbeit eines heimischen Schnitzers auf den Altar gestellt.

Daran schließt ein Kapellenteil mit einem Kreuzgewölbe an. Ein mehrteiliges Marmorepitaph steht an der Südseite. Es ist das Grabmal Heinrichs von Wurmbrand. Die Marmorplatten befanden sich früher auf dem Fußboden. Darunter war die Gruft der Patronatsherren.