Pfarre Gloggnitz

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Schottwien - Hl. Vitus


Die Pfarrkirche zum Hl. Veit, früher von einem Friedhof umgeben, liegt inmitten des Ortes an der Durchzugsstraße und war seit 1784 – 2023 Pfarrkirche der Pfarre Schottwien. Bis 1783 war Schottwien die Filiale von Klamm.

Von der ersten Schottwiener Pfarrkirche ist nur das Datum ihrer Zerstörung durch ein Unwetter im Jahre 1266 bekannt. Das heute Erscheinungsbild der Kirche ist von den gotischen Erweiterungs- und Renovierungsarbeiten und Umbauten Ende des 19. Jahrhunderts geprägt.

Der Chor stammt aus der Zeit um 1300 beziehungsweise aus dem beginnenden 14. Jahrhundert.

Der Hochaltar wurde im Zuge der Neugotisierung der Kirche 1889 – 1892 in spätgotischem Stile nach alten Motiven neu hergestellt. Über dem Tabernakel und neben dem Altarkreuz befinden sich Statuen der 4 Evangelisten, die jeweils ein Buch und ein Medaillon mit der Darstellung ihres persönlichen Symbols in Händen halten. Ganz oben auf dem Altar eine Statue von Gottvater und links und rechts eine Statue eines knienden und eines stehenden Engels. Bei den Fenstern im Chor handelt es sich um zweibahnige Maßwerkfenster mit drei Nonnenköpfen. In den Lanzetten ist jeweils ein Heiliger unter einem Baldachin dargestellt.

Die polygonale Ständerkanzel wurde wie der Hochaltar im Zuge der Neogotisierung der Kirche  1889-1892 "im spätgothischen Stile nach alten Motiven neu hergestellt".

Die beiden Seitenaltäre in neogotischer Formensprachen im rechten und linken Seitenschiff stammen aus dem Jahr 1891.

Die Taufgruppe (Taufe Christi – Johannes der Täufer tauft Christus im Jordan) über dem Taufbrunnen stammt vom Grödner Bildhauer Josef Rifesser und wurde 1893 in Auftrag gegeben.